Einsatzbereich 2
Materialhersteller
Die Ausgangslage: Großes Portfolio, ungenutztes Potenzial
Materialhersteller verfügen oft über Dutzende bis Hunderte von Werkstoffen im Portfolio. Doch ohne strukturierte Werkstoffprüfung, einheitliche Simulationsdaten und eine zentrale Vergleichsbasis bleibt dieses Potenzial häufig unsichtbar – sowohl intern als auch gegenüber Kunden und Zulieferern.
Hinzu kommt: Alle Materialien messtechnisch vollständig zu erfassen, ist mit erheblichem Zeit- und Kostenaufwand verbunden. Gleichzeitig erwarten Kunden zunehmend belastbare, vergleichbare und direkt nutzbare Materialdaten für ihre eigenen Entwicklungs- und Simulationsprozesse. Unterschiedliche Datenformate, Programme und Datenqualitäten erschweren jedoch eine durchgängige digitale Zusammenarbeit entlang der Lieferkette.
Die Lösung: MatIQ und StrömungsRaum® als Teil Ihrer DigitalTwinSupplyChain
Mit MatIQ und StrömungsRaum® bringen Sie Ihr gesamtes Materialportfolio strukturiert auf Simulationsniveau – und machen es für Kunden und Zulieferer über eine einheitliche, integrierte Simulationsplattform nutzbar.
StrömungsRaum® lässt sich als Whitelabel-Lösung nahtlos in Ihren Markenauftritt integrieren. Ihre Kunden und Zulieferer erhalten dadurch Zugang zu einer modernen Simulationsumgebung aus Ihrem Haus, in der sie eigenständig Simulationen durchführen und mit geprüften, vergleichbaren Materialdaten arbeiten können.
Die Ergebnisse werden zentral erfasst und schaffen einen einheitlichen Datenstandard für alle Beteiligten. So behalten Sie den Überblick über relevante Material-, Konstruktions- und Prozessdaten, vermeiden fragmentierte Datenformate und stärken Ihre Position als digital vernetzter Materialpartner.
Schritt 1 – Daten einlesen: Sie laden Ihre Stamm- und Datenblattwerte für 50 bis 500 Materialien per Bulk-Upload hoch – optional ergänzt um Rezeptur- oder Füllstoffinformationen. Per Materialanalyse gruppiert das System ähnliche Materialien, bildet wesentliche Unterschiede ab und macht Ihr Portfolio direkt vergleichbar. Damit entsteht die Grundlage für eine zentrale, standardisierte Materialdatenbasis, die sowohl intern als auch in der Zusammenarbeit mit Kunden und Zulieferern genutzt werden kann.
Schritt 2 – Messaufwand minimieren: Das System identifiziert einige wenige Referenzmaterialien, die vollständig vermessen werden sollten. Alle weiteren Materialien werden auf dieser Basis zuverlässig abgeleitet. Jede Materialkarte erhält ein Qualitätslabel, das den jeweiligen Datenreifegrad transparent ausweist. Dadurch wird klar erkennbar, welche Daten vollständig gemessen, abgeleitet oder ergänzungsbedürftig sind. Ihre Kunden erhalten damit nachvollziehbare Simulationsdaten, ohne dass jedes Material einzeln mit erhöhtem Aufwand geprüft werden muss.
Schritt 3 – Empfehlung ausgeben: Für jede Zielanwendung – ob Spritzguss, Extrusion oder eine spezifische Kundenanforderung – liefert das Material-Testing-System eine nachvollziehbare Top-Empfehlung aus Ihrem Portfolio. Welche Detailtiefe Ihrer Modellparameter extern geteilt wird, bestimmen dabei Sie. Ihre Datenhoheit bleibt erhalten, während Ihre Marke als Anbieter einer modernen, integrierten Simulationslösung im Vordergrund steht.
Ihr Mehrwert auf einen Blick
- Skalierbares Onboarding: 50 bis 500 Materialien schnell und strukturiert auf Simulationsniveau bringen – als Grundlage für Ihre eigene DigitalTwinSupplyChain.
- Einheitlicher Datenstandard: Material-, Prozess- und Simulationsergebnisse zentral erfassen und vergleichbar machen – statt mit fragmentierten Formaten und Insellösungen zu arbeiten.
- Weniger Messaufwand: Nur wenige Referenzmaterialien vollständig vermessen, den Rest zuverlässig und datengestützt ableiten.
- Whitelabel-Simulationsplattform aus Ihrem Haus: Kunden und Zulieferer nutzen StrömungsRaum® unter Ihrer Marke als integrierte Simulationslösung.
- Klare Marktpositionierung: Eigene Werkstoffe systematisch mit Standardmaterialien am Markt vergleichen, Stärken in Leistungsfähigkeit und Eignung sichtbar machen und sich klar vom Wettbewerb abheben.
- Fundierte Materialempfehlung: Technisch überzeugend, kaufmännisch nachvollziehbar und mit ausgewiesenem Qualitätsniveau.
- Stärkere Kunden- und Lieferantenbindung: Kunden und Zulieferer erhalten einen einfachen Zugang zu geprüften Simulationsdaten und können Entwicklungsprozesse effizienter, transparenter und datenbasiert gestalten.
- Schärfere Vertriebsargumente: Faktenbasiert überzeugen – mit klaren Empfehlungen zur Eignung von Werkstoffen für bestimmte Anwendungen, ergänzt um Kosten-, Qualitäts- und Nachhaltigkeitsindikatoren.
- Sichere Datenhoheit: Sie entscheiden, welche Modellparameter und Detailinformationen geteilt werden, während Sicherheits- und Datenschutzstandards eingehalten werden.